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Brandschutzerziehung PDF Drucken E-Mail
23.06.2007 00:00 Uhr

2.jpgMit Kindern früh über Feuer sprechen

Neue Wege hat die Feuerwehr Mertingen zusammen mit der Grund- und Teilhauptschule Mertingen in Sachen Brandschutzerziehung im Frühjahr 2006 eingeschlagen. Angesichts von jährlich 200 toten und 3000 Kindern mit schwersten Brandverletzungen in Deutschland war es für die Mertinger Floriansjünger eine Selbstverständlichkeit, einen Vormittag lang den Unterricht in der Schule zu übernehmen. .

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Lernziel war es, den Kindern

  • den richtigen Umgang mit Zündmitteln darzustellen
  • Verhaltensweisen bei Bränden zu vermitteln,
  • das Brandverhalten verschiedener Stoffe zu erläutern,
  • verschiedene Löschmöglichkeiten darzustellen,
  • die Feuerwehr und den Rettungsdienst richtig zu verständigen.

Kommandant Manfred Rieger und Volker Großmann erklärten den 220 Schülern aus der ersten bis zur sechsten Klasse was eigentlich Feuer ist und was daraus für Gefahren entstehen können. Die Kinder lernten, wie sie sich bei einem Brand in der Schule oder Zuhause verhalten müssen. Ganz schön aufgeregt waren die Kleinen, als sie an einer Telefonübungsanlage die Nummer 112 wählen und einen Notruf absetzen durften. Das der Unterricht, der immer wieder gespickt war mit Vorführungen und kleinen Experimenten, alles andere als langweilig war konnte man an den Schülern erkennen die von der ersten bis zur letzten Minute gespannt den Worten der Feuerwehrleuten lauschten.

Für den Unterricht steht der Mertinger Wehr ein Brandschutzkoffer zur Verfügung, in dem neben einer Telefonanlage für Rollenspiele auch Materialien für Brandversuche enthalten sind.

Ein paar Tage später besuchten die Schüler der 3. Klassen die Feuerwehrler im Mertinger Gerätehaus. Hier ging man dann genauer auf die Fahrzeuge und die Ausrüstung der Feuerwehr ein.

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